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06.05.2005
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Video, Foto und Musik in tragbaren Geräten

PMP: Was können die aufgebohrten MP3-Player?

Michael Knott

Behalten Sie den Überblick: Portable Media Center, Multimedia-Player, PMC, PMP - kennen Sie den Unterschied? Lohnt sich die Anschaffung einer über 300 Euro teuren Jukebox überhaupt, oder sollte man mit dem Kauf lieber noch eine Weile warten? Netzwelt.de bringt Sie in Sachen tragbarer Multimedia-Hardware auf den neusten Stand, und sagt Ihnen worauf Sie beim Kauf achten sollten.

"Da waren die Augen wohl mal wieder größer als der Mund" ist eine bei Eltern gern und oft benutzte Floskel, wenn der Nachwuchs wieder mal nur die Hälfte des Nachtisches geschafft hat. Als Strafe gibt es dann am nächsten Tag schlechtes Wetter.

Bei der ersten Generation so genannter "Portable Media Player", kurz PMP, war das ähnlich. Zwar wurden sie in den Medien viel beachtet und diskutiert - doch nur die wenigsten Käufer waren bereit den Griff zur Geldbörse zu riskieren, und in ein solches Gerät zu investieren.

Aktuelle Multimedia-Player

  • Jobo Giga Vu
  • Cowon / iAudio A2
  • Archos AV420
  • iRiver PMP-140
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Neben Musik spielen solche Alleskönner auch Filme ab, zeigen auf Knopfdruck die letzen Urlaubsfotos, und taugen oft auch als Ersatz für den betagten Videorekorder. Die Ausstattungsliste solcher Player wächst von Tag zu Tag - manche Jukeboxen erlauben sogar den drahtlosen Zugang ins Internet.

Der größte Vorteil der ersten PMP, war aber gleichzeitig auch deren gravierendster Nachteil. Aufgrund der Fülle von Funktionen litt nämlich die Bedienbarkeit dieser Geräte enorm. Wenn dann noch Probleme beim Konvertieren von Filmen oder Fotos in ein vom Player lesbares Format an der Tagesordnung sind, ist der Spaß an der Technik schnell wieder vorbei, und das sprichwörtlich schlechte Wetter schlägt einem mit voller Breitseite ins Gesicht.

Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen PMC und PMP?

Im Grunde steckt hinter den Begriffen PMP, PMC und Multimedia-Player ein und dieselbe Gattung von Geräten. Der Unterschied zwischen PMP und PMC liegt lediglich am verwendeten Betriebssystem. Während Portable Media Player mit ganz unterschiedlichen Systemen wie Linux, meistens aber mit eigener Software ans Laufen gebracht werden, setzen so genannte Portable Media Center, kurz PMC, auf Microsoft-Software.

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