Ganz nach Wahl: Teuer mobil oder günstig zu Hause?
Im Test: Vodafone Mobile Connect Card UMTS
Sascha Hottes
Ein teurer Spaß
Internet überall ist toll, aber vor Allem teuer. Bei einem Vertrag von 24-monatiger Laufzeit bietet Vodafone je ein freies Zeit- oder Volumenkontingent zum gleichen monatlichen Preis an: 100 Stunden oder 500 Megabyte kosten stolze 110 Euro; für zwei Stunden oder 10 MB verlangt Vodafone 10 Euro - anderswo bekommt man dafür schon eine ungedrosselte Flatrate.
Zuhause ist es dagegen günstiger - hier gibt es für 34 Euro monatlich das Paket "Vodafone Zuhause Web" mit entweder 5 Gigabyte oder 60 Stunden im Freikontingent. Dieser Tarif ist dann auf die Wohnung beschränkt, lässt sich aber für den mobilen Einsatz mit den Standard-UMTS-Tarifen kombinieren.
Astronomische Preise vs. Niedrige Geschwindigkeit
Für den mobilen Einsatz der Vodafone Mobile Connect Card UMTS sind die Preise mehr als abgehoben - man merkt, dass der Mobilfunkkonzern all das wieder eintreiben muss, was er für die UMTS-Lizenzen und den Netzausbau ausgegeben hat. Wer nicht gerade geschäftlich oder wegen eines zwanghaften Browserspiels immer und überall auf das Internet angewiesen ist, braucht den mobilen UMTS-Zugang kaum.
Den Vergleich mit DSL hält Vodafone Zuhause Web nicht stand. Ein bisher mit ISDN zufriedener Gelegenheitssurfer wird jedoch mit dem stationären UMTS-Anschluss seinen Spaß haben - sind doch Volumen und Übertragungsraten dem ISDN-Anschluss überlegen und auch preisgünstiger. Hat man zudem keine Gewissensbisse wegen der für Mobilfunkgeräte typischen Strahlung, ist Vodafone Zuhause Web eine echte Alternative - zwischen ISDN und DSL.
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