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ATRAC3: Audioformat für Sony-Freunde
Christoph Scholl
Der frei zugängliche Encoder, welcher zum Beispiel im Audiograbber verwendet werden kann, leistet dabei jedoch keine gute Arbeit. Die Bitrate ist auf lediglich 132 kbit/s beschränkt - selbst das relativ angestaubte MP3-Format liefert hier, durch höhere Bitraten, bessere Ergebnisse. Auch bei 128 kbit/s ist der MP3-Encoder ATRAC klanglich überlegen.
Deshalb eignet sich das Kodieren von Musikdateien als ATRAC nur dann, wenn man die Dateien später auf Sony-Geräten wiedergeben möchte, die kein anderes Format unterstützen. In allen anderen Fällen empfehlen sich jedoch Codecs mit einer besseren Qualität.
Rechtesicherung durch DRM
Vor allem die ATRAC-Dateien aus dem "connect"-Musik-Shop sind mit einem DRM belegt. Mit diesem wird vor allem festgelegt, wie oft ein Song auf CD gebrannt werden darf oder auf wie vielen PCs die Datei abgespielt werden kann.
Die Einschränkung der Nutzungsrechte durch ein DRM-System kann allerdings noch weiter gehen. Hierdurch kann auch kontrolliert werden, wie oft sich ein Lied anhören lässt. Zum Beispiel könnte man festlegen, dass man einen Song nur zehn mal abspielen kann. Danach müsste man für ein weiteres Anhören erneut zahlen.
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