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09.11.2004
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Multiplexe, Datenraten, Empfangsqualität, Receiver, Antennen und EPG

DVB-T: Analoges vs. digitales Fernsehen

Michael Knott

Entscheidend ist aber, dass die Signale in einzelnen Datenpaketen übertragen werden und keine gesonderte Decodierung mehr notwendig ist. An dieser Stelle findet kein Qualitätsverlust statt. Daraus resultiert, dass die Empfangsqualität gleich der Sendequalität ist.

Wenn allerdings zu viele Datenpakete verloren gehen, bleibt gleich das ganze Bild weg. Meist kommt es aber nur zu Verzögerungen oder kleinen Aussetzer. Bei DVB-T gibt es also prinzipiell nur ein "ganz oder gar nicht". Beim analogen Fernsehen nimmt dagegen die Bildqualität mit der Reichweite ab.

Bemerkbar machte sich dann die Entfernung durch 'Schnee' auf dem Bildschirm oder durch Geisterbilder - gut auch zu beobachten, wenn es draußen stürmt oder schneit. DVB-T kennt diesen 'Schnee' nicht. Weit weg vom Sender zu wohnen, ist allerdings auch nicht ohne Probleme.

Das Revival der Dachantenne

In den Randgebieten sollte man deshalb eine Dachantenne verwenden. Auch sollte der direkte Weg zum Sender unverbaut sein, am besten ist aber immer noch Sichtkontakt. Eine aktive Antenne ist allerdings für jeden DVB-T-Nutzer zu empfehlen - unabhängig davon, wie weit er vom Sender entfernt wohnt.

Da bei DVB-T mit vertikaler Polarisation gearbeitet wird, sollte auch die Antenne darauf umgestellt werden. Dies bedeutet bei der bisher waagerecht montierten Antenne eine Drehung um 90 Grad in die vertikale Position.

So schön das Bild aber auch sein mag, umschalten macht keinen Spaß. Denn es dauert in der Regel zwei oder mehr Sekunden, bis das neue Bild auf dem Schirm erscheint.

Innerhalb eines Bouquet umzuschalten, dauert übrigens nicht so lange, als zu einer anderen Sendergruppe zu wechseln. Man sollte sich also überlegen, zum Beispiel Sat1, Pro Sieben, Kabel 1 und N24 auf benachbarte Programmplätze zu legen. Dies erleichtert das Zappen.


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