Neun weitere Länder, keine neuen Sprachen
Apple startet Europa-iTunes
Janko Röttgers
Apple gab gestern den Startschuss für neun weitere europäische Ableger seines iTunes Download-Shops. Für die Nutzer der neuen Plattformen gelten die gleichen Nutzungsbedingungen wie in allen anderen iTunes-Shops. Preislich orientiert sich Apple an den Euro-Ländern Deutschland und Frankreich.
Mit Österreich, Belgien, Finnland, Griechenland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal und Spanien hat Apple damit ein Großteil Europas mit iTunes-Shops abgedeckt. Die Firma bezeichnete die Ausweitung ihres Angebots deshalb auch gleich als "EU iTunes Music Store" - sehr zum Verdruss von Apple-Fans in Polen, Schweden und anderen bisher von der Firma ignorierten EU-Ländern.
Groß-Offensive von Apple
"Mit dieser Erweiterung erreichen wir jetzt fast 70 Prozent aller Kunden des globalen Musikmarkts", meinte Apple-Vizepräsident Eddy Cue anlässlich der Eröffnung. Im November soll ein kanadischer iTunes-Ableger folgen. Im Laufe des gestrigen Tages hatten aufmerksame Apple-Fans zudem Fehlermeldungen auf der iTunes-Website entdeckt, die auf baldige Eröffnungen in Norwegen, Schweden, Japan, Polen, Neuseeland, Dänemark, Mexiko und Island hindeuten.
Trotz der Europa-Erweiterung scheint sich Apple weiterhin auf die großen Kernmärkte des Musikgeschäfts zu konzentrieren. Fast alle neuen iTunes-Ableger basieren auf englischen Menüs und Rezensionen. Lediglich beim österreichischen iTunes-Store spricht man deutsch.
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