Apple macht sich breit
iTunes wird europäischer
Janko Röttgers
Apple kündigte auf der Berliner Branchenmesse Popkomm an, den iTunes Music Store im Oktober auf andere europäische Länder auszudehnen. Insgesamt sind mindestens fünf neue Filialen geplant.
Der Unternehmensvertreter Eddie Cue hielt sich auf der Messe zu den Details in typischer Apple-Manier bedeckt. Er verriet lediglich, dass die Ausweitung des Angebots große Teile Westeuropas abdecken werde. Voraussichtlich werde man in mehr als fünf Ländern die Pforten für iTunes-Ableger öffnen. Gerüchteweise sollen unter anderem Spanien, Österreich, Italien und die Niederlande mit iTunes-Filialen bedacht werden.
Auch ein iTunes-Ableger für die Schweiz ist im Gespräch. Da das Land nicht auf Euros als Zahlungsmittel setzt, dürfte die Preisgestaltung dort besonders aufmerksam beobachtet werden. Im ebenfalls Euro-losen Großbritannien haben sich bereits Verbraucherschützer darüber beschwert (http://www.mp3-world.net/news/67381-briten-sauer-auf-apple.html), dass die Inselbewohner mehr pro Song zahlen müssen als iTunes-Kunden in Frankreich und Deutschland. Apple verstoße damit gegen Richtlinien aus Brüssel, nach denen Händler EU-weit gleiche Preise für ihre Waren veranschlagen müssen.
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