DSL-Hardware: Immer ganz oben einsteigen?
Vom DSL-Modem bis zum WLAN-Router
Sascha Hottes
Daran sind zum Teil dicke Betonmauern und Decken schuld, in denen Metallgitter eingebettet sind. Die wirken wie ein Faradayscher Käfig und blocken sämtliche Funksignale ab. Aber auch andere Fehlerquellen stören die digitale Funkverbindung, manchmal sind es die nicht ausgereiften WLAN-Geräte selbst. Am besten testet man vor dem Kauf mit Leihgeräten aus, ob sich der Standort für WLAN-Nutzung eignet. Und zur Not gibt es immer noch "WLAN-Verlängerungen." Diese Adapter leiten den Datenstrom aus dem Funknetz durch die Steckdose weiter.
Artenvielfalt im WLAN-System
Nicht nur Router und Access-Points als zentrale Geräte eines WLAN-Netzwerks existieren in unterschiedlichen Ausführungen. Mit den Adaptern für den Computer ist es nicht einfacher. PCI- und PCMCIA-Steckkarten, sowie USB- und Ethernet-Adapter wetteifern um Käufer. Generell sollte sich der Interessent an seinen bereits vorhandenen Geräten orientieren. Je nachdem, ob ersetzt oder ergänzt werden soll, bieten sich unterschiedliche Lösungen an.
Ein externer Adapter für WLAN empfiehlt sich zum Beispiel, wenn besagtes Gerät zum Betrieb an verschiedenen Rechnern gedacht ist. Dagegen ist die Steckkarte sinnvoll, um Strom und Platz zu sparen. Wer sich für den Kauf eines WLAN-Netzwerks interessiert, muss also etliche Punkte berücksichtigen, darunter Sicherheit, Funktionalität und Geräte-Management. Sonst kann die Investition schnell zu einem Misserfolg ausarten.
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