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New Potatoe Caboose
The Grateful Dead
| | Künstler | The Grateful Dead |
| Songtitel | New Potatoe Caboose | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 7,995 | |
| Quelle | www.olografix.org | |
| Bewertung |
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Über The Grateful Dead
Sie sind so etwas wie die Vorreiter der MP3 Kultur. Und das, obwohl es sie seit 1995 schon nicht mehr gibt, nachdem der Sänger und Gitarrist Jerry Garcia gestorben ist. Sie hatten nie besonders große Hits, aber die Konzerte der Band galten als Ereignis, ein Massenphänomen. Die Band hatte keine Probleme damit, ihre Musik kostenlos zu verbreiten. Jeder durfte jedes Konzert mitschneiden, Bootlegs unters Volk bringen, alle sollten The Grateful Dead hören. Dieses einfache aber wirkungsvolle Konzept machte The Grateful Dead zu einer der beliebtesten und bekanntesten Livebands in den USA. Texter John Perry Barlow ist mittlerweile einer der Internet-Vordenker bei EFF.org, die sich für ein freies, unzensiertes Internet einsetzt und nach wie vor der Überzeugung, dass Musik nicht zwangsweise Geld kosten muss, um sich zu lohnen. The Grateful Dead haben das vorgemacht. Damals wie heute.
Lesen Sie hier, wie Amazon-Kunden das Album Closing of Winterland, Dec. 31, 1978 von The Grateful Dead bewertet haben. It?s all over now...Das letzte Konzert im legendären Winterland
Dieses Konzert, welches das letzte in einer Reihe von Abschiedskonzerten anläßlich der Schließung des Winterlands war (in den Tagen und Wochen zuvor spielten dort u.a. noch die Ramones sowie Tom Petty and the Heartbreakers), zeigt was the Grateful Dead für eine großartige Liveband war. Ganze sechs Stunden zelebrieren sie den Abschied von dieser ehemaligen Eishalle, welche über 13 Jahre ihr musikalisches Zuhause war und feiern mit ihrem Publikum (welches mit 5400 Zuschauern heutzutage eher wenig ist) eine würdige und intime Abschiedsparty. Obwohl es hier und da auch Längen gibt (immer dann wenn Weir und Garcia sich zu sehr in ihren Improvisationen verlieren wie z.B. in "Playing in the Band") ist es eines der eindrucksvollsten Livealben in der Musikgeschichte neben musikalischen Meilensteinen wie z.B. "Live at Leeds" von The Who. Auch für "Nicht-Dead-Heads" absolut hörens- und empfehlenswert !!
Grandioser Kehraus
Das "Winterland" in San Francisco, eine riesige heruntergekommene Eissporthalle, gehörte zu den Locations, in denen Grateful Dead am häufigsten spielten. Anläßlich der Schließung von Winterland gaben die Herren um Jerry "Gesichtspullover" Garcia in der Sylvesternacht 1978/79 ein grandioses Kehraus- Konzert. "The Closing of Winterland" ist ein wunderschönes, ausufernd langes Konzert in einer großen Halle vor einem für heutige Verhältnisse kleinen Publikum. Knapp die Hälfte der Songs ist länger als 10 Minuten und die Band spielte mit einer schier unglaublichen Konzentration und Ausdauer von Mitternacht bis um ca. 6:00 morgens (danach gabs Frühstück für alle!). Meiner Meinung nach ist "the Closing of Winterland" jedoch nicht gerade das "knackigste" oder originellste unter den bereits veröffentlichten Grateful Dead- Konzerten: Wer es rockiger mag, ist z.B. mit "Hundred Year Hall" oder "Cow Palace" besser bedient; wer es chaotisch-kreativ liebt, greife z.B. zu "Live/Dead", Ladies & Gentlemen oder anderen Konzertmitschnitten um 1971, wer es unplugged und konzentriert braucht, der nehme "Dead Set"/"Reckoning", oder schaue sich die "Dead Ahead"- DVD an. wer hingegen einen Überblick über die 30-jährige musikalische Entwicklung dieser Band will, dem sei die hervorragende 5CD-Box "So Many Roads" empfohlen. "The Closing of Winterland" bietet auf sehr hohem Niveau von allem ein bißchen und wirkt deshalb fast ein bißchen zu glatt und perfekt - auch existieren von den meisten der hier gespielten Stücke bessere Versionen (aber das ist natürlich sehr subjektiv...). Seite 4 startet jedoch mit einem unglaublich jazzig-groovigen Fünferpack "Dark Star"-"The Other One"-"Dark Star"-"Wharf Rat"-"St. Stephen" und endet mit dem völlig schrägen, kläglichen "We bid You Goood Night - allein schon der Seite 4 wegen lohnt sich meiner Meinung der Kauf von "Winterland" - und 5 Sterne hat das Album allemal verdient!
Hammermäßig
Also Röhren anheizen. CD einlegen. Play drücken. Lautstärke laaangsam nach oben regeln. Und es geht die Post ab. DEADHEAD forever.
Das ganze Spektrum einer schillernden Band
Zur Musik von Grateful Dead noch einmal ausführen zu wollen - was solls? Zum Rang dieser Veröffentlichung im riesigen Oeuvre der Gruppe - müßig! Fakt ist: Diese Box ist ihr Geld wert, allemal wenn so preiswert angeboten wie derzeit von Amazon (12,95 Euro). Das komplette Konzert zur Schließung von Winterland auf 4 CDs. Bis hin zum damals durchaus noch obligatorischen Schlagzeug-Solo wird die ganze Bandbreite im Wortsinne dargeboten und Grateful Dead waren gut in Form. Da die Band im Studio ohnehin immer eher bemüht wirkte, ist das eine Best of für alle, die einfach mal erfahren wollen, was an den Dankbaren Toten so einzigartig war. Die Stimmung, das Feeling, die konzentrierte Entspanntheit, der Spaß am gemeinsamen Musizieren und die als eigentliche Daseinsberechtigung empfundene Gemeinsamkeit mit und Verpflichtung gegenüber der immer treuen Fangemeinde.
Eine musikalische und klangtechnische Großtat!
Dieser Mitschnitt hebt sich von allen mir bekannten in mehrerer Hinsicht positiv ab: - Donna Godchaux hat gelernt zu singen (es macht sogar Spaß ihrem Solo "The Heart of Me" zu lauschen [auch wenn es nicht zu den Highlights des Konzerts gehört]) - Donna Godchaux hat gelernt, sich zurückzuhalten (die meisten Stücke mit ihrer Beteiligung werden nicht kaputtgeröhrt sondern veredelt - wer zum Vergleich den Movie Soundtrack gehört hat, sollte wissen, was gemeint ist). - eine ganze Menge Stücke sind auf keinem anderen (mir bekannten) Mitschnitt zu erhalten (Friend of the devil, the last time) oder nur selten vertreten (Terrapin Station) - die Spiellaune der Dead ist nur als überbordend zu bezeichnen und wenn überhaupt nur mit den frühen 70er zu vergleichen (Steppin' Out oder Ladies and Gentlemen sind ähnlich gut). - die Klangqualität ist, obwohl laut Liner Notes das Winterland eher akustischer Morast war, überragend Der einzige Schönheitsfehler, der mir allerdings erst nach 2 Jahren und Vergleichen mit anderen Live-CDs aufgefallen ist: die Stimme von Jerry Garcia kommt mal von links, mal von halb links - seine Gitarre immer von halb links - das wirkt etwas irritierend und führt zu einem Mikropunkt Abzug. Ansonsten: wer immer süchtig werden will, fange hiermit an!
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