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05.01.2003
 

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Me Inside

Slipknot

CD Cover Künstler Slipknot
Songtitel Me Inside
Genre Metal
Typ mp3
Größe 2,514
Quelle www.roadrunnerrecords.de
Bewertung
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Über Slipknot

Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich um eine Comic-Band bei Slipknot. Hinter furchteinflössenden Masken verbergen sich die Mannen um Corey Taylor und machen ein großes Geheimnis aus ihren wahren Identitäten. Doch wer dann die ersten Töne der Band hört, bekommt es wirklich mit der Angst zu tun. Das ist kein Spaß, sondern todernst. Soviel Wut und Aggression hat man selten in Musik verpackt und wehe dem, der das anders sieht...


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Na ja...

Das selbstbetitelte Majordebüt ist das letzte Album von Slipknot, mit dem ich mich befasst habe. "Iowa" kenne ich seit dessen Erscheinen, danach kaufte ich mir auch jeweils zur Veröffentlichung die neuen Alben. Album Nummer 2 (das erste ist ja bekanntermaßen nicht im Handel erhältlich) kannte ich zwar vom Reinhören, habe es mir aber nun erst zugelegt, da es im Angebot war. Meiner Meinung nach kann "Slipknot" nicht mit den Nachfolgewerken mithalten. Es ist einfach zu stumpf und rein auf Aggression getrimmt (was nicht heißt, dass das Album unglaublich hart ist). Letzteres trifft zwar auch auf "Iowa" zu, doch dort sind die Songs auch schon anspruchsvoller. Hier werden meistens simple Riffs runtergeschrubbt, die an "Roots", das 96er-Album von Sepultura, erinnern. Auf Dauer ist das einfach zu öde und anspruchslos, da helfen auch das meist gute Schlagzeugspiel und die eingeflochtenen Percussions und Effekte nicht so viel. Ein paar Songs am Stück sind in Ordnung, aber auf Albumdistanz ist es ermüdend. Desweiteren sind Slipknot hier auch noch ganz klar dem Nu Metal zuzuordnen, was manche Grooves und sogar Rappassagen bestätigen. Derartiges gab es auf den Nachfolgewerken so nicht mehr, aber eben wegen dieser Platte hängt ihnen bis heute der zweifelhafte Ruf als Nu-Metal-Band nach. Meine Empfehlung für Neuentdecker von Slipknot: Wer es aggressiv mag, sollte zu "Iowa" greifen, wer es abwechslungsreicher und musikalisch anspruchsvoller bevorzugt, der greife zu "Vol. 3" oder "All Hope Is Gone".

Mate.Feed.Kill.Repeat.

Das ist was man lesen kann wenn den Barcode des Intros "742617000027" entschlüsselt. Eine Anspielung auf das erste Album der Band welches 1.) in einer ganz anderen Bestzung aufgenommen wurde und 2.) teilweise noch einen ganz anderen Stil (u.a. Funkrock) beinhaltete. Doch die Wörter könnten auf dieses 1999 erschienene Major-Debut von Slipknot nicht besser passen. Als die Band 1998 mit den Aufnahmen zu dieser Platte anfingen war bereits über die Hälfte der Original-MFKR-Aufnehmer abgesprungen. Übriggeblieben waren nur Joey Jordison (Drums), Shawn "Clown" Crahan (Percussion), Paul Gray (Bass) und Josh Brainard (Gitarre), der aber nach Veröffentlichung durch James Root ersetzt wurde. Nachdem diese 4 sich noch 5 andere Halbwegspsychopathen zusammensuchten, begannen sie damit alles was bis dahin auf MFKR und der Demo "Crowz" gemacht hatten, neu und besser aufzunehmen. Herausgekommen ist eine der härtesten, kranksten und besten Nu Metal-Platten die es gibt. Slipknot prügeln hier über eine Stunde lang mit harten Gitarren-Riffs, mörderischer DJ-Arbeit und fantastischem Drumsound (besonders verstärkt durch die 2 Percussions) gnadenlos auf einen ein. Das einzige was ein bisschen stört ist die fehlende Innovativität bei den Gitarristen (drei Akkorde für ein ganzes Album?), aber allein das macht schon der Shouter/Sänger Corey Taylor wieder wett, der hier grandios zeigt was es heißt sich "die Seele aus dem Leib zu schreien". Deswegen kommt das ganze dem ein oder anderen vielleicht wie reiner Lärm vor. Doch man muss zugeben, dass es sehr innovativer und verdammt geiler Lärm ist. Bedauerlich ist es, dass einer der besten Slipknot-Songs "Purity" vom Album genommen wurde. Trotzdem finden sich auf der Platte noch genug Klassiker, die es zu Slipknot's bester machen. Titel: 742617000027 -/- (Sic) 5/5 Eyeless 5/5 Wait and Bleed 5/5 Surfacing 5/5 Spit It Out 5/5 Tattered & Torn 4/5 Me Inside 4/5 Liberate 5/5 Prosthetics 5/5 No Life 4/5 Diluted 4/5 Only One 4/5 Scissors 3/5 Bonus-Tracks (nur auf der Digipak-Version): Get This 5/5 Interloper (Demo-Version von Diluted) 5/5 Despise (Demo-Version von Purity) 4/5 Eeyore 5/5 Fazit: "Slipknot" ist meiner Meinung nach Slipknot's härteste, krankste und deswegen beste Platte. Nie wurde Psychopathie und Wut auf einem Album besser kombiniert. Leider verlor sich später das Psycho-hafte von Slipknot so dass auf späteren Alben nur die Wut blieb. Gerade deswegen 5 Sterne. Kaufempfehlung? Ja!

unbeschreiblich

Also dieses Album is der Wahnsinn!!! Slipknot is sowieso eine hammer band und mit diesem Album haben sie gleich zu beginn ihrer karriere gezeit was sie drauf haben. Was besseres gibt es nicht als das 5*

Get This Or Die!

Mittlerweile zählt dieses Album und die darauf enthaltenen Songs zu Klassikern des Nu-Metal! Die größten Hits von Slipknot finden sich hier wieder: (Sic), Eyeless, Wait and Bleed, Surfacing, Spit it out, Liberate und No life! Richtig klasse finde ich auch Diluted und den nur auf dieser Limited Edition enthaltenen Song "Get This" welcher für Slipknot untypisch schnell ist (fast schon vergleichbar mit Metalcore) Was Slipknot für mich immer ausgemacht hat sind schön brutale Härte während der Strophe und dann sehr melodiöser Gesang beim Refrain der zum Mitsingen einlädt! Was ich lobenswert finde ist, dass Slipknot noch kein "Best-of" Album ihrer Hits herausgebracht haben und sich wie viele andere Bands mit Gewalt vermarkten auch wenn Slipknot mittlerweile bei weitem genug Hits hätten! Allein dieses Album bietet schon 7-10 Best-of verdächtige Hammersongs!

Geiles "Debüt"

Ein verstörendes Intro erklingt, wobei mir jedes mal eine Stimme sagt: "The whole thing I think is sick". Bitte was? Und BAMM, schon wird man umgewalzt. (Sic) ertönt und macht keine Gefangenen. Slipknot haben sich gewaltig gewandelt. Mein Onkel besaß auf Grund einer Amerika-Reise die Original Mate.Feed.Kill.Repeat, die ich erstmals 1998 gehört habe und damals nicht unbedingt gut fand. Damals spielten Slipknot ein Gemisch aus Heavy Metal, ein wenig extremeren Außreisern und Funk-Rock (jaaaa, tatsächlich!). Was ich hörte hatte mich doch überrascht, Slipknot haben sich nahezu komplett gewandelt: Eine sehr moderne, groovende Ausrichtung mit einer gehörigen Portion Wut. Es gibt kaum eine New Metal Kapelle, die dermaßen erbarmungslos auf den Hörer eindreschte (wohlgemerkt ist das heute nicht mehr so ganz der Fall!). Das Album setzt sich konsequent so fort wie es begonnen hat: verstörende Geräusche hier und da, groovende Riffs, ein höllisches Tempo und ein stocksaurer Sänger. Prosthetics setzt dem ganzen irgendwie die Krone auf... das Lied ist echt krank. Slipknot haben sich damals insgeheim auf den New Metal Thron befördert, zu extrem für den Mainstream, und zu sehr Metal, um als eine der typischen New Metal Bands wie Korn, Limp Bizkit, Deftones oder ein wenig später Papa Roach abgestempelt zu werden. Was manche abschrecken dürfte, ist, dass das Album durchweg nur wirklich sehr simple Riffs zu bieten hat und vielleicht zu abgedreht ist. Ganz großes Kino, auch wenn Tattered & Torn in meinen Ohren nur akustischer Müll ist und ein paar Songs vielleicht ein wenig zu simpel. Auch wenn ich New Metal heutzutage wenig - gar ncht mehr höre, diese CD kann man sich hin und wieder mal geben.


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